Zum Tod von Agota Kristof

Die ungarisch-schweizerische Schriftstellerin Agota Kristof ist im Alter von 75 Jahren in Neuenburg gestorben. In diesem Zusammenhang möchte ich wieder einmal auf eines ihrer Werke, der autobiographischen Erzählung „Die Analphabetin“ hinweisen. Ein schmales Büchlein, das von ihrer Kindheit in Ungarn und ihrer Flucht in die Schweiz erzählt, wo sie in der welschen Schweiz die französische Sprache erlernen muss und dadurch wieder zur „Analphabetin“ wird.

„Ich lese. Das ist wie eine Krankheit. Ich lese alles, was mir vor die Hände, vor die Augen kommt. Zeitungen, Schulbücher, Plakate, auf der Straße gefundene Zettel, Kochrezepte, Kinderbücher. Alles, was gedruckt ist. Ich bin vier Jahre alt. Der Krieg hat gerade angefangen.“ aus „Die Analphabetin“

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