Frühlingsidylle

Ich wandere den Weg hinunter, neben mir fliesst ein Bächlein und legt seine ganze Energie in das Plätschern, als wollte es verkünden, dass der Frühling da ist.

Und tatsächlich, einige Schritte weiter lachen mir weisse Primeln aus einem Gartenbeet entgegen.

Wenig später lasse ich mich auf einer Bank am Dorfplatz nieder und verzehre mein Mittagsmahl. Ein Wasserstrahl ergiesst sich in den Brunnentrog aus dem Jahre 1816.

Die Sonne scheint mit all ihrer Kraft vom Himmel und wärmt mich. Noch vor zwei Wochen drehte ich eine Runde auf dem vereisten Weiher. Ist das nur ein Traum?

Es ist ruhig um mich her. Ich ziehe weiter, die Dorfstrasse entlang und nur zweihundert Meter entfernt stehe ich neben der meistbefahrenen Strasse Zürichs, die den idyllischen Namen Rosengartenstrasse trägt und wo der Verkehr vorbeirauscht. Demm Alltag und Lärm bin ich für einen Moment entschwunden und in das ehemalige Dorf Wipkingen abgetaucht und das mitten in der pulsierenden Stadt.

(Anmerkung: Wipkingen ist ein Quartier der Stadt Zürich und das einst selbständige Dorf wurde 1893 eingemeindet)

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