Das Wunder von Striegeldorf

Eine Weihnachtsgeschichte

Das Wunder von Striegeldorf

Nicht nur O. Henry oder Charles Dickens haben Weihnachtsgeschichten geschrieben, auch Siegfried Lenz steuert eine Geschichte zu Weihnachten bei, sogar eine, bei der man schmunzeln kann.

Grossonkel Heinrich Matuschitz hat in Striegeldorf, Masuren, ein fremdes Motorrad entwendet und wird mit einer Gefängnisstrafe von einem halben Jahr bestraft. Sein Zellengenosse ist Otto Mulz, ehemaliger Forstgehilfe, der einsitzt, weil er den Striegeldorfer Forst niedergebrannt hat. Dies ist natürlich nicht ohne Grund passiert.

Weihnachten steht vor der Tür und es kann nicht sein, dass man den Heiligen Abend im Gefängnis verbringen muss. Ein bisschen Freude und Freiheit sollte da schon sein. Die beiden Männer hecken einen Plan aus, wie sie aus dem Gefängnis ausbrechen können und es gelingt ihnen tatsächlich, den diensttuenden Aufseher zu überlisten. Sie singen mit dem Jugendchor in der Kirche und geniessen einen Festschmaus in Matuschitzs Haus. Trank darf auch nicht fehlen und dabei geraten die beiden in einen heftigen Streit. Nachdem sie sich ordentlich geprügelt haben, schliessen sie wieder Frieden, singen, essen und trinken fröhlich weiter und fallen auf dem Fussboden in einen Festtagstraum.

Am nächsten Tag soll es wieder zurück ins Gefängnis gehen, doch es scheint, als wäre der Ausbruch leichter gewesen, als wieder einzusteigen. Wie und ob ihnen das gelingt, soll jeder in dieser vergnüglichen Geschichte, die von Franziska Harvey schön illustriert wurde, selber nachlesen.

Siegfried Lenz: Das Wunder von Striegeldorf
Illustrationen von Franziska Harvey
Verlag Hoffman und Campe
ISBN 978-3-455-38083-5

2 Gedanken zu „Das Wunder von Striegeldorf

    • Die beiden Gefangenen sind wirklich gut und es ist einmal eine andere Geschichte als die Klassiker. „So zärtlich war Suleyken“ kenne ich, ehrlich gesagt nicht. Muss ich mal nachschlagen.

      LG buechermaniac

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