Das Gärtlein still vom Busch umhegt – Christoph Martin Wieland

Heute jährt sich der Todestag von Christoph Martin Wieland, dem deutschen Dichter, zum 200. Mal. Ihm zu Ehren ist im Museum Strauhof, Zürich, noch bis zum 24. Februar 2013 eine Ausstellung gewidmet. Und aus Anlass des Todestages hier ein kurzes Gedicht von Wieland:

Das Gärtlein still vom Busch umhegt,
Das jeden Monat Rosen trägt,
Das gern den Gärtner in sich schließt,
Der es betaut, der es begießt,
Es lebe hoch!

Der Bergmann, stark und wohlgenährt,
Der ohne Licht zur Grube fährt,
Der immer wirkt und immer schafft,
Bis er erlahmt, bis er erschlafft,
Er lebe hoch!

Christoph Martin Wieland (deutscher Dichter, 5.9.1733 bis 20.01.1813)

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